Februar 2012

Wochenmarktangebot im Februar

Auch im Winter ist die Vielfalt der Gemüse- und Obstangebote auf dem Wochenmarkt sehr hoch. Es gibt eine große Auswahl bei den Blattsalaten. Und die ersten 'Reichenau'-Salate sind schon wieder am Markt! Heimisch sind auch Ackersalat, Portulak und Kresse. Fruchtgemüse aus Südeuropa, wie Tomaten, Paprika, Auberginen, Zucchini sind eine Selbstverständlichkeit und natürlich ist das Wintergemüse auch im Februar in den Auslagen zu finden. Genießen Sie noch die guten Zitrusfrüchte. Die Haupternte ist nämlich so langsam überschritten. Auch die getrockneten Früchte wie Datteln oder Feigen und 'Nussen' gilt es jetzt noch zu verzehren, denn im Frühling hat man darauf keinen großen Appetit mehr.

Apropos 'Frühling': In unserer Gärtnerei kann man jetzt feststellen, dass an sonnigen Tagen auch in den unbeheizten Gewächshäusern das Wachstum der winterharten Salate und Kräuter wieder beginnt. Eine gute Aussicht also auf wärmere Tage und die Vorfreude auf das beginnende neue Gartenjahr!

November 2011

Wintergemüse

Sellerie, Chicorée, Ackersalat, Rosenkohl, Gelbe Rüben, Rote Rüben, Spinat, Kohl, Wirsing, Mangold, Topinambur, Wurzelpetersilie, Pastinaken, Schwarzwurzeln, Lauch, Kohlrüben und noch einiges Gemüse mehr zählt man zum so genannten Wintergemüse. Das ist Gemüse, das im Herbst bis in den Winter geerntet wird und durch seine Lagerfähigkeit über den ganzen Winter verzehrt werden kann. Diese Gemüsearten sind durch ihre wertvollen Inhaltstoffe (vor allem Vitamin C) sehr nährstoffeich und behalten eben auch diese Nährstoffe trotz sehr langer Lagerung.

Durch die Intensivierung der Landwirtschaft und den ganzjährigen Handel von Gemüse und Obst ist Wintergemüse eine Zeit lang etwas in Vergessenheit geraten. Wer sich aber saisonal und abwechslungsreich ernähren möchte, kommt natürlich nicht mehr um dieses Gemüse herum.

September 2011

Erntemonat September: Von Ackersalat bis zur Zucchini

Erntemonat September Erntemonat September Erntemonat September Erntemonat September Erntemonat September Erntemonat September Erntemonat September Erntemonat September Erntemonat September Erntemonat September Erntemonat September Erntemonat September Erntemonat September Erntemonat September Erntemonat September Erntemonat September Erntemonat September Erntemonat September Erntemonat September Erntemonat September Erntemonat September Erntemonat September Erntemonat September Erntemonat September Erntemonat September Erntemonat September Erntemonat September Erntemonat September Erntemonat September Erntemonat September Erntemonat September Erntemonat September

Der September ist der wahrscheinlich reichhaltigste Erntemonat: Daher gibt es diesen Monat ein paar Eindrücke per Bild, alle Motive aufgenommen am Sonntag, 11.09.2011. Viel Spaß beim Anschauen!

Juli 2011

Ein selten gewordenes Sommerobst: Ringlotten

Ringlotten oder Reineclauden sind ein Rosengewächs und verwandt mit der Zwetschge. Ihren Namen bekamen die Ringlotten von einer im 16. Jahrhundert lebenden französischen Königin Claudia, auf französisch Reine Claude. Diese Früchte gibt es nur eine kurze Zeit: von Mitte bis Ende August. Sie müssen zügig geerntet und zügig verarbeitet werden. Zum Beispiel zu Marmelade oder Kompott. Man kann sie auch einfrieren. Oder den fertig gebackenen Ringlottenkuchen einfrieren. Ihr Geschmack ist süß-fruchtig und einfach besonders, da es sie immer seltener gibt. Letztes Jahr gab es zum Beispiel keine einzige auf dem Markt zu kaufen!

Beerenzeit

Vor den Beeren noch ein paar Worte zu EHEC: Eigentlich hatte ich mir den Junibericht etwas anders vorgestellt, aber angesichts der EHEC-Geschichte sind ein paar Dinge zu klären: Die Verwaltungen mahnen immer noch zur Vorsicht beim Genuß von rohen Salaten und Gemüse. Andererseits wurde der Erreger nicht defenitiv an Gemüse festgestellt. Es ist auch festzuhalten, dass der moderne (Stadt-)Mensch, der nicht unmittelbar die Erzeugung unserer wichtigsten Nahrungsmittel kennt, von besonderen Ängsten geplagt wird. Aber die Produzenten sind auf ihre Kunden, den Verbraucher täglich angewiesen. Die Gemüsegärtner, die zur Zeit (1. Juni) täglich fast ihre ganze Produktion wegschmeißen müssen, verstehen die Welt nicht mehr. An viele Mitmenschen bringt man täglich leichter eine ganze Schachtel Zigaretten, als einen Teller frischen Blattsalat, der nichts von seinem Gesundheitsgehalt eingebüßt hat.
Laut einem Bericht der Bundesfachgruppe Gemüsebau wurden bis zum 31. Mai 2011 von 22 Gartenbauprodukten inkl. Erdbeeren und Spargel 223 Proben auf Verkeimung durch EHEC-Erreger untersucht, davon 197 aus Deutschland und 26 aus Spanien: alle negativ!
Es sei noch einmal darauf hingewiesen: Hände vor dem Zubereiten waschen, alle Frisch-Nahrungsmittel sorgfältig waschen, Küchenarbeitsgeräte säubern.

Und nun zu Erfreulichem: Der Juni ist DER Beerenmonat! Aufgrund des sonnigen und heißen Aprils gibt es schon seit ungefähr 6 Wochen deutsche Erdbeeren. Es folgen Stachelbeeren, Johannisbeeren und bald Himbeeren und Heidelbeeren. Vielleicht erwischen Sie auch ein paar Josta. Diese Kreuzung aus schwarzen Johannisbeeren und Stachelbeeren hat einen besonderen, süßen Geschmack und beinhaltet sehr viel Vitamin C. Freuen Sie sich jetzt auch an den ersten sehr guten Nektarinen, Aprikosen und Kirschen. Der Marktkunde kann wieder aus dem Vollen schöpfen!

Mai 2011

Mairübchen

Passend zum Mai stelle ich ein schon in der Antike bekanntes, fast vergessenes, in den letzten Jahren wieder aufkommendes Wurzelgemüse vor: die Mairübchen, auch Navets, Nevetten, genannt. Sie sind stark verwandt mit den Teltower Rübchen und den Herbstrüben, wobei Teltower Rübchen noch feiner im Geschmack sind und Herbstrüben intensiver. Ihr Geschmack liegt zwischen Radieschen und Kohlrabi und kann genauso verwendet werden: entweder roh als Salat oder Rohkost oder gegart / gekocht als Gemüse. Wobei die Mairübchen noch einen Pluspunkt haben: die Blätter sind schmackhaft und können wie Spinat verwendet werden oder, wie bei Kohlrabi, später den gedünsteten Würfeln oder Scheiben zugegeben werden. In manchen Gegenden Deutschlands wird das Grün häufig verwendet und unter dem Namen 'Stielmus' wie Spinat gegessen.

 

Weiterlesen: Mairübchen
März 2011

Ein Frühjahrsblüher stellt sich vor

Viola x wittrockiana, das (Garten-) Stiefmütterchen gehört zur Familie der Veilchengewächse (Violaceae), das aus unzähligen Kreuzungen und Züchtungen entstanden ist. Das auffallendste Merkmal sind die 5 Blütenblätter, die sich gegenseitig bedecken. Daher auch der Name: das untere Blütenblatt, das Kronblatt, bedeckt teilweise die seitlichen Blütenblätter, die ‚Töchter’, die wiederum die beiden obersten Blütenblätter, die ‚Stieftöchter’, bedecken.

Die Blüte erscheint ab März bis in den Sommer hinein, wenn die Pflanzen nicht vorher abgeräumt werden. Oft werden die Stiefmütterchen lang und ‚gaukelig’, wenn sie zu sehr im Schatten stehen, bzw. wenn es zu heiß wird.

In der Pflege sind Stiefmütterchen nicht sehr anspruchsvoll: sie haben einen geringen Wasser- und Nährstoffverbrauch. Der Standort sollte vollsonnig bis halbschattig sein. Einzig verblühte Blüten sollten konsequent ausgeputzt werden, damit die Blühdauer lange anhält.

Die kleinblütige wunderhübsche Verwandte des Stiefmütterchens, das Hornveilchen (Viola cornuta), kann das ganze Jahr über blühen und hält es auch an einem schattigeren Standort aus. Beide Arten sind frosthart und können sich selber aussäen. Die Vermehrung erfolgt über Teilung oder Aussaat. Doch bei der Aussaat erfolgt die Blüte erst im 2. Jahr (2-jährige Pflanzen).

Bei uns heimisch ist Viola canina (Hundsveilchen) in Wald und Wiese. Viola arvensis und Viola tricolor sind Ackerwildkräuter mit deutlich kleineren Blüten als die gezüchteten Balkon- und Beetstiefmütterchen.

Alle Arten enthalten Salicin, das in der Medizin als Schmerzmittel verwendet wird (Acetylsalicilsäure). Für die Medizin wird es aber meistens aus Weiden (Salix) gewonnen.

Hornveilchen sind für uns ganz besonders hübsche, pflegeleichte Zierpflanzen für Balkon, Schalen, Beet und Grab. Entweder als Solokünstler oder im Zusammenspiel mit anderen Frühjahrsblühern, wie Vergissmeinnicht, Goldlack, Gefüllten Gänseblümchen, Mini-Narzissen, Topftulpen und vieles mehr.

Februar 2011

Ein Jahresrückblick.

Seit über einem Jahr führe ich inzwischen den Gartenbaubetrieb, den ich von meinen Eltern übernommen habe. Erfreulicherweise ist der Übergang von unserer Seite aus fast nahtlos geglückt, auch weil meine Eltern nach wie vor mit arbeiten und mir immer mit Rat und Tat zur Seite stehen!

In der Gärtnerei haben wir in den letzten 12 Monaten die automatische Bewässerungsanlage teilweise erneuert und optimiert, der Maschinenpark wurde aufgestockt. Durch ein neues Aufbindesystem hatten wir im Jahr 2010 wohl „das qualitativ beste Paprikasortimentsangebot der letzten 30 Jahre“ (O-Ton meines Papas Jörg-Dieter Gairing). Beim Pflanzenschutz haben wir, vor allem unter Mitarbeit unserer Gärtnerin Frau Jorritsma, den Nützlingseinsatz verdreifacht, um Ihnen nach unserem Kenntnisstand und Können das Beste anzubieten. Trotz eines wetterbedingt sehr schwierigen Jahres für unsere gärtnerischen Kulturen, waren wir mit der Ernte im großen und ganzen zufrieden. Die langjährig gute Zusammenarbeit mit den Lieferanten meiner Eltern habe ich weiter ausgebaut.

Eine gute Eigenproduktion, verbunden mit sehr guten Lieferanten aus der Region, aber auch von der Insel Reichenau, aus badischen Anbaugebieten und aus der Pfalz sind die Garanten für ein qualitatives Spitzenangebot.

Auf dem Wochenmarkt wurde unter anderem das Verbundwaagensystem erweitert. Und wir fanden vor allem weitere freundliche Mitarbeiterinnen, die wir einstellen konnten. Seit Mitte Mai 2010 verkaufen wir auf unserem neuen Wochenmarkt-Standplatz auf dem Münsterplatz. Die Gründe für einen Wechsel waren die jetzt absonnige Lage und ein vom Münsterturm weiter entfernter Platz, an dem wir den „Kathedralwinden“ (Stürmen!) nicht mehr so ausgesetzt sind. Der Wechsel hat sich in diesen zwei Punkten schon bald als sehr positiv herausgestellt.

Es kommt während der Kern-Einkaufszeiten an unserem Stand hin und wieder zu Wartezeiten. Probieren Sie doch einmal einen Einkauf am Freitag in unserer Gärtnerei von 8 bis 17 Uhr mit dem gleichen Sortiment wie auf dem Münsterplatz und Parkmöglichkeiten direkt am Stand. Zusätzlich haben Sie hier von 10 bis 14 Uhr die Möglichkeit Eier und Geflügelprodukte von Familie Kaiser aus Öllingen einzukaufen. Besonders am Freitagnachmittag zwischen 14 und 17 Uhr gewährt Ihnen unser Stand Zeit für entspanntes Einkaufen.

Über Aktuelles halten Sie auf dem Laufenden:

www.gaertnereigairing.de

www.gefluegel-kaiser.com

www.ulmer-wochenmarkt.de

Ihre Kerstin Gairing, Gärtnermeisterin

Januar 2011

Neues Interessantes.

Unter 'Über uns' finden Sie jetzt einen neuen Text zur Geschichte unserer Gärtnerei. Viel Spaß beim Lesen!

> Lesen

Dezember 2010

Fröhliche Weihnachten

Allen unseren Kunden und Besuchern unserer Homepage wünschen wir ein gesegnetes und besinnliches Weihnachtsfest.

Am Ende eines Jahres ist die Zeit, um inne zu halten und das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Wir blicken zufrieden auf ein gutes Jahr 2010 zurück und danken unseren Kunden für Ihre Treue zu unserem Betrieb.

Wir freuen uns auf ein gesundes Wiedersehen im Jahr 2011 und wünschen Ihnen Allen ein gutes Neues Jahr.

Ihre Familie Gairing mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

 

Joomla templates by Joomlashine