Mai 2011

Mairübchen

Passend zum Mai stelle ich ein schon in der Antike bekanntes, fast vergessenes, in den letzten Jahren wieder aufkommendes Wurzelgemüse vor: die Mairübchen, auch Navets, Nevetten, genannt. Sie sind stark verwandt mit den Teltower Rübchen und den Herbstrüben, wobei Teltower Rübchen noch feiner im Geschmack sind und Herbstrüben intensiver. Ihr Geschmack liegt zwischen Radieschen und Kohlrabi und kann genauso verwendet werden: entweder roh als Salat oder Rohkost oder gegart / gekocht als Gemüse. Wobei die Mairübchen noch einen Pluspunkt haben: die Blätter sind schmackhaft und können wie Spinat verwendet werden oder, wie bei Kohlrabi, später den gedünsteten Würfeln oder Scheiben zugegeben werden. In manchen Gegenden Deutschlands wird das Grün häufig verwendet und unter dem Namen 'Stielmus' wie Spinat gegessen.

 

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April 2011

Spargel

Jetzt ist wieder die Zeit für unseren sehr geschmackvollen leckeren Pfälzer Spargel. Fast direkt vom Feld und ohne Unterbrechung der Kühlkette kommt er bei uns mittwochs, freitags und samstags am frühen Morgen an. Wir bieten Ihnen weißen Spargel in verschiedenen Sortierungen, Grünspargel im Bund, Spargelspitzen, als Besonderheit grünen und weißen Mini-Spargel, den Sie ohne Schälen sofort in der Pfanne oder in wenig Wasser bißfest garen können. Lecker!

Über Spargel ist sicher schon alles Wissenswerte verfasst worden, deshalb dachte ich mir, ich verweise Sie zu diesem Thema an einen Experten, unseren Spargellieferanten Spargelhof Schulze:

www.spargelhof-schulze.de

Genießen Sie die Spargelzeit!

März 2011

Ein Frühjahrsblüher stellt sich vor

Viola x wittrockiana, das (Garten-) Stiefmütterchen gehört zur Familie der Veilchengewächse (Violaceae), das aus unzähligen Kreuzungen und Züchtungen entstanden ist. Das auffallendste Merkmal sind die 5 Blütenblätter, die sich gegenseitig bedecken. Daher auch der Name: das untere Blütenblatt, das Kronblatt, bedeckt teilweise die seitlichen Blütenblätter, die ‚Töchter’, die wiederum die beiden obersten Blütenblätter, die ‚Stieftöchter’, bedecken.

Die Blüte erscheint ab März bis in den Sommer hinein, wenn die Pflanzen nicht vorher abgeräumt werden. Oft werden die Stiefmütterchen lang und ‚gaukelig’, wenn sie zu sehr im Schatten stehen, bzw. wenn es zu heiß wird.

In der Pflege sind Stiefmütterchen nicht sehr anspruchsvoll: sie haben einen geringen Wasser- und Nährstoffverbrauch. Der Standort sollte vollsonnig bis halbschattig sein. Einzig verblühte Blüten sollten konsequent ausgeputzt werden, damit die Blühdauer lange anhält.

Die kleinblütige wunderhübsche Verwandte des Stiefmütterchens, das Hornveilchen (Viola cornuta), kann das ganze Jahr über blühen und hält es auch an einem schattigeren Standort aus. Beide Arten sind frosthart und können sich selber aussäen. Die Vermehrung erfolgt über Teilung oder Aussaat. Doch bei der Aussaat erfolgt die Blüte erst im 2. Jahr (2-jährige Pflanzen).

Bei uns heimisch ist Viola canina (Hundsveilchen) in Wald und Wiese. Viola arvensis und Viola tricolor sind Ackerwildkräuter mit deutlich kleineren Blüten als die gezüchteten Balkon- und Beetstiefmütterchen.

Alle Arten enthalten Salicin, das in der Medizin als Schmerzmittel verwendet wird (Acetylsalicilsäure). Für die Medizin wird es aber meistens aus Weiden (Salix) gewonnen.

Hornveilchen sind für uns ganz besonders hübsche, pflegeleichte Zierpflanzen für Balkon, Schalen, Beet und Grab. Entweder als Solokünstler oder im Zusammenspiel mit anderen Frühjahrsblühern, wie Vergissmeinnicht, Goldlack, Gefüllten Gänseblümchen, Mini-Narzissen, Topftulpen und vieles mehr.

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