Oktober 2010

Schwäbische Linsen.

Der Sommer neigt sich dem Ende zu und die Erntemengen bei den Sommergemüsen werden geringer. Dafür ist jetzt wieder Zeit für Linsen (mit Spätzle!). Zwar werden Linsen immer öfter auch im Sommer gegessen, z. B. als Linsensalat, aber es ist doch eine Frucht  für den Winter.  Alb-Leisa aus Lauterach als Bioware und Champagner-Linsen aus Meidelstetten aus integriertem Anbau können Sie ab jetzt wieder bei uns bekommen.

Der Linsenanbau ist sehr mühsam und arbeitsaufwendig. Da die Linsenpflanze sehr schwach wächst, braucht sie eine Stützfrucht, z. B. Getreide oder Erbsen. Deren Früchte müssen dann wieder beim Reinigungsvorgang entfernt werden. Die diesjährigen Wetterextremen haben den Linsenanbauern viele Schwierigkeiten bereitet: ein trockener April, Nässe und Kälte im Mai und Juni haben die Linsenpflanzen sehr gestresst. Während der Ernteperiode im August war es wieder sehr nass. Deshalb sind die Produzenten dieses Jahr mit einer mittleren Erntemenge zufrieden!

Zur weiteren Info: www.alb-leisa.de

September 2010

Gemüsebesonderheiten Sommer 2010

Auch in diesem Sommer haben wir wieder viele Sorten für uns und Sie ausprobiert.

Besonders zufrieden sind wir mit den Mini-Auberginen 'Orlando'.

Zu den grünen und gelben Zucchini bieten wir 'Patissons' an. Auch zur Familie der Kürbisgewächse zählend werden diese wie Zucchini jung geerntet und auch so verwendet. Also mit Schale. Patissons im Ganzen sehen toll aus und können so z.B. zum Füllen verwendet werden.

In die Tomatengemeinschaft 2010 in der Gärtnerei Gairing sind dieses Jahr zwei historische Sorten mit aufgenommen worden: 'Rose de Bern' und 'Crimée de Noire'. Beide Sorten zeichnen das weiche Fruchtfleisch, die dünne Schale und der unvergleichlich gute Geschmack aus. Leider sind sie sowohl in der Kultur, als auch beim Transport sehr empfindlich, weswegen sie ja auch fast nicht mehr angebaut und angeboten werden. Auch wir haben die Anfälligkeit gegenüber Krankheiten schlecht in den Griff bekommen. Deshalb werden diese Sorten ihren Weg wohl nicht ins Standardsortiment finden.

So langsam färben sie sich: unsere Pfefferoni. Mindestens 10 Sorten haben wir gepflanzt, um die besten raus zu filtern. Unter anderem 'Jalapenos' und 'Habaneros' (eine der schärfsten Arten der Welt).

Juli 2010

Die Tomatenernte hat begonnen.

Endlich ist es soweit, und wir können die ersten eigenen Tomaten aus den Gewächshäusern ernten. Die Menge ist zwar noch nicht riesig, aber wir können unsere Cherry-Tomaten-Mischung, normalfrüchtige Tomaten, die süß schmeckende kleine Sorte 'Florino' und dieses Jahr ganz leckere Fleischtomaten anbieten.

Zu den Tomaten gibt es eine nette Geschichte: 'Anfang des 19. Jh. hatte die Tomate überall in Kontinentaleuropa die Küchen erobert. Nur in England und den USA hielt man Lycopersicon, den Wolfspfirsich, noch für hochgiftig. Colonel Robert Gibbon Johnson (1771-1850), ein weit gereister Jurist aus New Jersey, hatte in Süditalien schon reichlich Tomatensalate und Tomatensaucen ohne böse Folgen genossen. Um auch zu Hause in Salem County die Farmer für den Tomatenanbau zu gewinnen, schritt er am 26. September 1820 zur Tat: Trotz eindringlicher Warnungen seines Arztes verzehrte er auf den Stufen des Bezirksgerichtes vor einem schreckensstarren Publikum von 2000 Sensationshungrigen einen ganzen Korb Tomaten. Die Zeitungen berichteten von der Heldentat. Es war der Tomatendurchbruch!' (aus Brockhaus-Kalender - Was so nicht im Lexikon steht 2007)

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