Dezember 2015

Frohe Weihnachten 

 
Wir wünschen allen unseren Kunden und Besuchern unserer Homepage ein frohes, besinnliches und geruhsames Weihnachtsfest. Ein paar Tage der Ruhe und Besinnung, um dann gesund und mit viel Elan ins nächste Jahr zu starten.
Ihre Familie Gairing mit allen MitarbeiterInnen

August 2015

Tomatenwochen

Zur Zeit macht es richtig Spaß in den Gewächshäusern und im Freiland zu arbeiten! Alles steht in voller Ernte. Auberginen, Buschbohnen, Stangenbohnen, Gurken, Kürbis, Zucchini, Kräuter, alle Sorten für den Mischsalat, Paprika, Melonen (leider gibt es zu wenig), Pepperoni, Dahlien, Rote Bete, Mangold - die Ernte beschäftigt uns jeden Tag.
Verpassen Sie jetzt ja nicht unsere leckeren Tomatensorten: 

- dicke, fleischige 'Berner Rosen'
- supersüße buntgemischte Cherrytomaten, rund und länglich
- wohlschmeckende Tomaten in Normalgröße und
- die sehr gut schmeckende, etwas kleinere 'Florino'.

Jetzt den Sommer genießen!

Juli 2015

Artikel SWP vom 09.07.2015 | CAROLIN STÜWE

Zuckermelone aus dem Donautal

Wann wird eine Schlangengurke krumm? Wenn sie beim Wachsen an der an Schnüren aufgebundenen Mutterpflanze etwa an einem Blattstiel hängen bleibt und dennoch weiterwächst.

Warum sieht man davon keine im Handel? "Weil der Kunde meist kerzengerade Gurken will und die Krummen gleich aussortiert werden", sagte Kerstin Gairing.

Die Juniorchefin führte kürzlich neun Gäste durch ihre Gärtnerei im Donautal an der B 311. Anlass war ein Termin der "Freizeit- und Naherholungsplattform" unterwegs-in-ulm.de der Lokalen Agenda Ulm. In dieser Reihe werden regelmäßig Ausflüge in die Natur oder Betriebsbesichtigungen angeboten wie zum Biomassekraftwerk.

Auch eine Art Biomasse, nämlich regionale Produkte wie Gurken, Bohnen und Tomaten aus dem Gewächshaus oder dem Freiland, die auf dem Ulmer Wochenmarkt verkauft werden, zeigte Kerstin Gairing. Und sie verriet ein paar Tipps für den Hobbygärtner: Tomatenstöcke dürfen nur am Fuß gegossen werden, denn Nässe auf dem Blatt kann sehr schnell zur Krautfäule führen. Beim Rhabarber - die Erntezeit ist vorbei - darf man jetzt nur die Blütenstände abschneiden, nicht die Blätter. Denn deren Reservestoffe zieht die Pflanze wie die Primel in die Wurzeln, um nächstes Jahr wieder austreiben zu können.

Kerstin Gairing, die den Betrieb in der fünften Generation führt, probiert immer wieder neue Kulturen aus: Sehr zufrieden ist sie über die Entwicklung der (noch grünen) Zuckermelonen. Im reifen Zustand sind sie außen gelb und innen orange. Und sie wachsen prächtig auf schwarzem Vlies. So ist die tropische Zuckermelone nun ein regionales Produkt - aus dem Donautal.

Kerstin Gairing legt Wert darauf, dass nur im Notfall chemische Insektenbekämpfungsmittel eingesetzt werden. Viel nachhaltiger seien Nutzinsekten, die natürlichen Gegenspieler der Schädlinge wie Schlupfwespen (gegen Weiße Fliege), Florfliegen (Blattläuse) und Raubmilben (Spinnmilben). Diese Nützlinge kann auch der Hobbygärtner im Handel oder online kaufen.

Zur Bestäubung wiederum werden im Tomatenhaus Hummelvölker einquartiert. Sie seien dem Gewächshaus treuer als die Bienen, die sich leicht durch ein Rapsfeld ablenken lassen und dann weg sind. Im August dürften die regionalen Tomaten reif sein - "wenn die meisten Kunden im Urlaub sind". Und wo bleiben die krummen Gurken? Die holt der Ulmer Tafelladen.

Juni 2015

Artikel SWP vom 19.05.2015 | EDWIN RUSCHITZKA

Ulm ist gut, aber isst Ulm auch gut?

Ulm ist natürlich gut. Werden wahrscheinlich alle Ulmer sagen. Ulm isst auch gut.

Diesbezüglich dürften die Meinungen eher auseinander gehen, denn für gutes Essen geben auch die Ulmer im Durchschnitt - wie der Rest der Republik - viel zu wenig Geld aus, statistisch lediglich elf Prozent des Einkommens. Aber: Mit "Ulm isst gut!" schlägt ein relativ junger Verein rührig die Werbetrommel für genussvolles Essen, produziert vor allem in der Region, also in Ulm und um Ulm herum. Am Sonntag gab's dazu einen Markt-Aktionstag im Ulmer Roxy und dazu auch noch eine Podiumsdiskussion.

Diskussionen leben davon, dass dort unterschiedliche Meinungen aufeinandertreffen, dass genussvoll gestritten wird. Diesbezüglich war die Veranstaltung schwierig, denn auf dem von Dana Hoffmann moderierten Sofa waren sich alle einig: Siggi Körner vom Slow Food Convivium Ulm; Jörg-Dieter Gairing von der gleichnamigen Ulmer Gärtnerei; Marian Schneider, gastronomischer Leiter des Lago; auch Dokumentarfilmer Valentin Thurn, der am Abend noch seinen Film "10 Milliarden Menschen - Wie werden wir alle satt?" zeigte. Einen schwereren Stand hatte allein Kirstin Höhlig aus Berlin vom Vegetarierbund Deutschland, denn der Rest der Runde verschmäht Fleisch keinesfalls. Im Gegenteil!

Unwidersprochene These eins: Das Essen ist zu billig! "Ein Schnitzel für 9,80 Euro im Lokal taugt nicht viel." Das sagt Lago-Gastrochef Schneider. Unwidersprochene These zwei: Es wird zuviel Essen weggeschmissen. 50 Prozent des Frühstücksbuffets wird auch im Lago nicht angetastet. Als Schneider aber das Angebot reduzierte, protestierten die Gäste. Also gibt's wieder die gleichen Mengen, denn König ist der Kunde. Unwidersprochene These drei: Die Menschen sind zu schleckig. Gärtnermeister Gairing jedenfalls hat mitunter Probleme, schief gewachsene Salatköpfe an den Mann oder die Frau zu bringen. Und eine Laus auf dem Salatblatt geht gar nicht. Für Dokumentarfilmer Thurn ist aber gerade das ein Gütesiegel. "Da war bestimmt keine Chemie dran."

So ging es fast zwei Stunden hin und her, unterhaltsam und informativ, aber auch nachdenklich stimmend. Ach ja: Die Menschen werden sich in Zukunft immer mehr von Insekten ernähren, sagt Thurn. Auch von Ameisen. Die stehen schon auf der Karte in einem Sterne-Restaurant in Berlin - und sie schmecken nach Limette. Na dann: Guten Appetit!

EDWIN RUSCHITZKA | 19.05.2015

April 2015

Frohe Ostern

Allen Kunden und Lesern wünschen wir ein schönes Osterfest. Viel Spaß bei der Eiersuche!

Ihre Familie Gairing mit allen MitarbeiterInnen

 

März 2015

Französischer Estragon

Das Küchenkraut Estragon, botanischer Name 'Artemisia dracunculus', ist eine der weniger bekannten Kräutergattungen. Dabei zählt es zu den besonders schmackhaften Kräutern für die Küche. Sein Aroma wird beschrieben als karamellartig und marzipanähnlich; es pendelt sich irgendwo ein zwischen Anis und Waldmeister. Dabei schmeckt Estragon nur frisch richtig intensiv. Verwendet wird Estragon für helle Soßen, er paßt hervorragend zu Fisch, Geflügel, Reis oder Gemüseeintöpfen und er verfeinert Dressings. Doch aufgepaßt: das unverwechselbare Aroma finden Sie nur beim Französischen Estragon und nicht bei dessen Verwandten, dem russischen und deutschen Estragon! Der französische Estragon kann nur vegetativ, das heißt durch Stecklinge oder Teilung vermehrt werden. Er braucht als Pflanze einen vollsonnigen Standort in durchlässigem Boden, kommt aber auch mit weniger guten Bedingungen zurecht. Doch was er unbedingt braucht ist genügend Platz, um sich schön auszubreiten, bzw. um die Nachbarkräuter nicht zu überwachsen. Im Herbst zieht der Estragon komplett ein, um dann im Frühjahr wieder auszutreiben. Zur Zeit sind wir dabei, unsere Estragon-Mutterpflanzen zu vermehren und in ca. 3 Wochen sind die ersten verkaufsfertig! Freuen Sie sich dann auf unser vielseitiges Kräutersortiment!

Februar 2015

Wintergemüse

Diesen Beitrag konnten Sie im November letzten Jahres schon einmal lesen; wir finden ihn aber so wichtig, dass Sie ihn noch einmal serviert bekommen. Das Wissen um diese grundlegenden Dinge unserer Ernährung ist fast vollständig verschwunden, deshalb noch einmal dieser kleine Aufklärungsbeitrag:

Sellerie, Chicorée, Ackersalat, Rosenkohl, Gelbe Rüben, Rote Rüben, Spinat, Kohl, Wirsing, Mangold, Topinambur, Wurzelpetersilie, Pastinaken, Schwarzwurzeln, Lauch, Kohlrüben und noch einiges Gemüse mehr zählt man zum so genannten Wintergemüse. Das ist Gemüse, das im Herbst bis in den Winter geerntet wird und durch seine Lagerfähigkeit über den ganzen Winter verzehrt werden kann. Diese Gemüsearten sind durch ihre wertvollen Inhaltsstoffe (vor allem Vitamin C) sehr nährstoffreich und behalten eben auch diese Nährstoffe trotz sehr langer Lagerung.

Durch die Intensivierung der Landwirtschaft und den ganzjährigen Handel von Gemüse und Obst ist Wintergemüse etwas in Vergessenheit geraten. Wer sich aber saisonal und abwechslungsreich ernähren möchte, kommt natürlich nicht mehr um dieses Gemüse herum.

Dezember 2014

Weihnachtslied
Vom Himmel bis in die tiefsten Klüfte
ein milder Stern herniederlacht;
vom Tannenwalde steigen Düfte
und hauchen durch die Winterlüfte,
und kerzenhelle wird die Nacht.

Mir ist das Herz so froh erschrocken,
das ist die liebe Weihnachtszeit!
Ich höre fernher Kirchenglocken,
mich lieblich heimatlich verlocken
in märchenstiller Herrlichkeit.

Ein frommer Zauber hält mich nieder,
anbetend, staunend muss ich stehn,
es sinkt auf meine Augenlider,
ein goldner Kindertraum hernieder,
ich fühl`s, ein Wunder ist geschehn.
(Theodor Storm)

 

Wir wünschen allen unseren Kunden und Besuchern unserer Homepage ein frohes, besinnliches und geruhsames Weihnachtsfest. Gesegnete Tage, um dankbar zu sein für das vergangene Jahr und um Ruhe und Kraft zu sammeln für ein gutes, gesundes Neues Jahr 2015!

Ihre Familie Gairing mit allen MitarbeiterInnen

November 2014

Neu jeden Freitag bei uns in der Gärtnerei: Landkäserei Herzog

Ab Freitag, 14.11.2014, kommt die Landkäserei Herzog aus Roggenburg/Schießen regelmäßig mit Ihrem großen Angebot an leckerem Käse, Frischkäse, Butter und vielem mehr von 8-12 Uhr zu uns in die Gärtnerei. www.landkaeserei-herzog.de

Wir freuen uns auf die Angebotserweiterung unseres Verkaufs!
Familie Gairing

November 2014

Wintergemüse

Sellerie, Chicorée, Ackersalat, Rosenkohl, Gelbe Rüben, Rote Rüben, Spinat, Kohl, Wirsing, Mangold, Topinambur, Wurzelpetersilie, Pastinaken, Schwarzwurzeln, Lauch, Kohlrüben und noch einiges Gemüse mehr zählt man zum so genannten Wintergemüse. Das ist Gemüse, das im Herbst bis in den Winter geerntet wird und durch seine Lagerfähigkeit über den ganzen Winter verzehrt werden kann. Diese Gemüsearten sind durch ihre wertvollen Inhaltsstoffe (vor allem Vitamin C) sehr nährstoffreich und behalten eben auch diese Nährstoffe trotz sehr langer Lagerung.

Durch die Intensivierung der Landwirtschaft und den ganzjährigen Handel von Gemüse und Obst ist Wintergemüse eine Zeit lang etwas in Vergessenheit geraten. Wer sich aber saisonal und abwechslungsreich ernähren möchte, kommt natürlich nicht mehr um dieses Gemüse herum.

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